Freitag, 20. September 2019

Mein Alltag als Tafel


Mein Alltag als Tafel   
                                                                                                                                                                              Ich bin eine Tafel. Jeden Tag schreibt jemand auf mich. Morgens früh um fünf, kann ich mich noch mal ein bisschen erholen, bis dann um acht alle Schülerinnen der 7d in den Klassenraum kommen und etwas auf mir schreiben.
Egal, ob es Unterrichtsstoff, Namen oder Zeichnungen sind. Ich kann mich fast nie richtig erholen. Deshalb freue ich mich genauso wie die Schülerinnen auf die Ferien. Ich bin echt froh, dass es Mittagspausen gibt, denn montags und dienstags habe ich eine Stunde Zeit mich auszuruhen. Wenn ich Feierabend habe, unterhalte ich mich meistens mit meinem Kollegen, dem Smart Board und wir streiten uns darüber, wer mehr zu tun hat oder wer beliebter ist. Leider ist das Smart Board eindeutig beliebter und das macht mich irgendwie traurig.
Mein Job ist anstrengend aber auch cool, denn ich freue mich jeden Tag zu sehen was die Schülerinnen alles lernen oder alles  zu berichten haben.

                                                                                                                                                                            M.K.

Freitag, 13. September 2019


                     Mein Tag als Kiste:
                                            Hallo,
ich bin eine Kiste von der Sankt-Angela-Schule aus Königstein. Heute war mein Tag mal wieder richtig spannend. Heute ganz früh morgens kam jemand herein und hat verschiedene Bücher in mich rein gelegt. Oh mein Gott waren diese Bücher schwer. Danach hat diese Person auch noch auf einen Zettel geschrieben „Flohmarkt“. Ich dachte mir nur: „Warum will man so eine schöne Kiste bitteschön auf dem Flohmarkt verkaufen? Was für eine Unverschämtheit ! Nur damit es alle wissen: Ich bin die schönste Kiste der ganz Deutschland. Ich habe auch schon den Preis zur intelligentesten Kiste aus dem Jahr 2017 gewonnen. Also bitte, diese dumme Person hat echt keine Ahnung!!!“

Auf jeden Fall wurde ich dann auf eine neue Position gestellt. Das war wieder mehr nach meinem Geschmack. Habe ich überhaupt schon erzählt, dass ich Berta heiße? Also ich heiße Berta, bin 3 Jahre alt, komme aus Bremen und so weiter.

Also, in der ersten großen Pause kamen mal wieder sofort die ganzen Schülerinnen nach dem Gong hereingestürmt und kramten lange in mir herum. Bald waren viele Bücher aus mir heraus genommen und mitgenommen. War ja auch kein Wunder, jedes Buch kostet nur 50 cent. Aber irgendwie hat niemand mich mitgenommen. Warum haben heute alle nur keinen Geschmack? Das ist einfach nur schrecklich!!! Obwohl, eigentlich ist es hier auch ganz schön, hier können mich ganz viele bewundern. Dann gongte es wieder, fast alle Bücher waren weg, ein paar waren noch da und guckten ganz traurig. Ich sagte zu ihnen, dass sie bestimmt nächste Pause mitgenommen werden. Da waren sie wieder fröhlich! Gut gemacht Berta!

In der nächsten Pause kamen weniger Kinder, bestimmt haben sie alle ihre Brotbox aufgegessen und kaufen sich jetzt im Bistro was, wie verfressen die heutzutage sind! Ein Paar Mädchen kamen aber noch und kauften alle restlichen Bücher. Alle waren jetzt weg außer mir! Aber dann kam der beste Moment der Tages: Diese Person kam wieder und nahm den Zettel weg! Juhuu!!!  Ich glaube ich werde gar nicht mitgenommen. Sie stellte mich wieder zurück auf meinen alten Platz und da kam es: Sie schaute sich um und sagte zu mir: „Ich würde dich so gerne mitnehmen, aber ich kann nicht. Ich komme morgen wieder. Tschüss !!!  In der Mittagspause war die Bibliothek heute wegen irgendwas geschlossen. Schade !!!  Gerade ist es 15:18 Uhr und ich schreibe in mein Tagebuch. OK, genug für heute !
                                                          Tschüss !                                           
                                                                                                                    Moki.H


Plastik in der Hand




Was passiert mit dem Plastik, den man das erste Mal in der Hand hat!

Ich bin ein Stück Plastik und ich umhülle einen Käse. Heute Morgen wurde ich ausgepackt und gleich danach in den Müll geschmissen. Ich lag zwischen ganz viel anderem Plastik, ich war so traurig, dass ich nicht wieder verwertet worden bin.
Am nächsten Tag wurde der ganze Plastik Müll entsorgt. Wir wurden von einer Müllabfuhr abgeholt und ich konnte es nicht fassen, so viel Plastik und das nur in einer Stadt. Die Müllabfuhr fuhr noch ungefähr 2 Stunden durch die Gegend, es wurde immer mehr.
Als die Müllabfuhr voll war, war ich eingequetscht, es lag das ganze andere Plastik auf mir drauf. Plötzlich blieb die Müllabfuhr stehen und eine Rampe ging runter und wir alle rollten aus dem Auto raus. Doch ein paar Plastikstücke blieben hängen, sie zog der Müllmann mit seinen Händen raus, das muss wehgetan haben. Ich drehte mich um und ich sah ein einen riesigen Platz mit Plastik.
Es war sehr laut da jeder redete und sich unterhielt. „Hi“ sagte ein Plastikstück hinter mir. „Bist du auch erstaunt wie viel Plastik hier liegt?“ Ich nickte. „Werden wir überleben?“ Sie antwortete: „Bald werden wir hier abgeholt und vielleicht in der Fabrik und verbrannt. Ich verstehe nicht, warum wir verbrannt werden sollen, wir sind doch noch alle in Ordnung. Weißt du wie viel Stoffe, deswegen in die Luft geblasen werden?“ Ich verstand sie sehr gut, wenn ich ein Mensch wär, würde ich es anderes machen.
Um 8 Uhr kam der Wagen von dem das Plastik-Mädchen erzählt hatte, ich wurde mit anderem Plastik in den Wagen geladen. Nachdem wir ausgeladen wurden, wurden wir wieder auf einen Haufen geschmissen.
Diesmal lag ich aber ganz oben, ich wurde zwar nicht zerdrückt, aber ich wurde als erstes auf ein Laufband gelegt. Als erstes wurden wir geputzt und ausgesaugt, dann kam eine riesiger Magnet auf uns zu und alle Plastikstücke mit Aluminium klebte an dem Magnet und alles aus Metall. Ich fiel mit anderen Gegenständen, die auch nicht von dem Magnet angezogen worden sind, auf ein Band und wurde zu einer Siebtrommel gefördert. Diese Maschine trennte alle Stoffe von Strom. Dann wurden wir in ein riesiges Gefäß geworfen und wir wurden hin und hergeworfen, sodass er sehr wehtat.
Später wurde ich wieder um einen Käse gewickelt. Doch diese Aktion in der Fabrik hat nichts gebracht, weder für mich noch für die Umwelt. Man hätte mich einfach mit Wasser waschen können. Morgen komme ich bestimmt wieder in die Fabrik. So ist mein Alltag und ich würde mir einen ganz anderen Alltag wünschen, aber leider entscheiden die Menschen über mich. Lok.

Das Geheimnis über Philippa


Das Geheimnis über Philippa
Philippa ist 12 Jahre alt und sie wohnt im Taunus. Sie erzählt gerne Witze und spielt leidenschaftlich Tennis. Ihre tierischen Familienmitglieder sind 3 Kaninchen, namens Hopsi, Flopsi und Pieter. Ihr Lieblingslied heißt The Nights.
Das Lieblingsfach von Philippa ist Englisch, aber was unterrichtet ihre Lieblingslehrerin? Frau Amos ist es, sie unterrichtet Deutsch und Philippa findet sie sympatisch, weil sie Deutsch früher immer doof fand und es jetzt besser machen möchte.                                                                                                                                                                                                               Interview: I.B.