Mittwoch, 18. Juni 2014

Andere Kulturen-Südafrika

Ein Land der Gegensätze. Schwarz und Weiß. Arm und Reich. Freiheit und Apartheid.



Übernachtung in einem Zulu-Dorf


Der Besuch in einem Zulu-Dorf ist wie das Eintauchen in eine andere Welt. Wir werden von einem 17-jährigen Jungen in unserer Pension abgeholt, sein Cousin gewährt Touristen einen Einblick in das Leben der Zulu. Wir fahren etwa eine Stunde von Eshowe in das abgelegene Dorf.

--> Hier liegt Eshowe


Die kleinen Häusergruppen einer Familie sind oft mehrere Kilometer von den anderen des Dorfes entfernt. Jede lebt in seinem eigenen kleinen Territorium.
Im Vordergrund: eine der Hütten
  
Wenn ein Mann um die Hand einer Frau anhält, schenkt er dem Vater Vieh und jedes Familienmitglied darf sich etwas wünschen. Ein Motorad, ein Handy, ...

Jeder Mann baut für jede seiner Frauen ein Haus. 







Die Zulu verehren ihre Vorfahren, deshalb baut jede Familie eine eigene Hütte nur für diese. Der Raum ist  leer und wenn sie um etwas bitten, opfern sie eine Ziege oder ein Huhn.

Wir parken das Auto neben dem Haus, in dem wir übernachten werden und laufen ca. 20 Minuten zu den Häusern seiner Familie. „Heute laufen wir nicht durch die Wiese, da leben so viele giftige Schlangen!“ Diese Bemerkung verbessert meine Stimmung nicht gerade. Ich hasse Schlangen und giftige erst recht. 

Drei der vier Schwestern und ein Nachbar



Seine vier Schwestern  gehen nicht zur Schule oder haben sie  bereits beendet und dann…  nichts, keine Ausbildung - kein Job. 
Es gibt zwar einen  Fernseher, doch die sonstige Einrichtung ist schlicht und traditionell.     




                                                                                     

Danach besuchen wir die „Dorfkneipe.“ Die Männer und Frauen sitzen auf dem Boden vor einer kleinen Hütte. Wir gehen hinein und bestellen Getränke. Meine Eltern probieren traditionelles Zulu-Bier.


Nun kommt auch Jo, unsere eigentlicher Führer, der uns zu seiner Familie bringt.


Nach dem Abendessen fahren wir zu einem nicht weit entfernten Waisenhaus. Hier leben 30 Kinder in fünf Häusern. Eine Frau kümmert sich um sechs Kinder. Verglichen mit der heruntergekommenen Unterkunft, in der wir übernachten, ist hier alles sauber und ordentlich. Die Kinder sind gesund und gehen in die Schule.
In der Nacht schlafen wir alle schlecht. Die Decke sieht aus, als ob sie bald herunterkommen würde und wir hören Moskitos summen.

Am Morgen stehen wir früh auf und fahren zurück nach Eshowe.



Dort können wir noch kurz einen traditionellen Zulu-Heiler besuchen. Überall liegen Knollen und Pasten. Es sieht aus, wie in einem Häuschen einer Kräuterheilerin im Mittelalter. Moderne Medizin sucht man vergeblich.






















Das Felsenmeer

Das Felsenmeer liegt oberhalb von Lautertal im Odenwald.
Es ist ein gut erhaltener Erholungsort, der schon von den Römern genutzt wurde. Sie benutzten das Felsenmeer nicht zur Erholung und zum Klettern, sondern zum Abbauen von Quarz Dorit, einem dunkelgrauen Gestein. Heutzutage ist es immer noch aus Quarz Dorit.

Das steinerne Meer zieht im Jahr mehr als 100.000 Besucher an, die besonders an sonnigen Wochenenden kommen.
Es wurde im Frühjahr 2007 eröffnet und entstand vor 350 Millionen Jahren in 15 Metern Tiefe. Ein tropisches Klima sorgte dafür, dass chemische Verwitterungen in den Salt des Granits einsetzte, weil dort das Wasser besonders gut ins Gestein eindringen konnte. Die Ecken und Kanten wurden anfällig und wurden mit der Zeit abgerundet.
Noch heute gibt es viele besondere Wertstücke aus der Zeit der Römer wie z.B. die Riesensäule, welche 9,3 m lang und 27,5 t schwer ist.

(JMB)


 

Abschlussplakate Realschule

Alle Jahre wieder kommen sie - die kreativen Motivationsplakate des Realzweigs. Bilder und Glückwünsche spornen die Abschlussklassen schon seit Jahren an. 


Besonders gut gefallen haben uns diese drei Plakate:




 
Wir freuen uns auf eure Meinung. Schreibt uns! 
                   
                                                         (cw,lk)
                  

Samstag, 14. Juni 2014

Rios "Gazastreifen"



So wird die Avenida Brasil, eine Hauptstraße, die durch Favelas (Slums/Armenviertel) geht, genannt. Diese Straße führt direkt zum Internationalen Flughafen Galeäo. Da diese Straße bald von den vielen WM- Fußballfans genutzt wird, wurden Sicherheitsmaßnahmen, zum Schutz der WM-Fans in den Favelas durchgeführt. Schon die Kinder, die in diesen Favelas leben, sind den Anblick von Waffen und Gewalt gewöhnt, weil es permanent zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den dortigen Drogen- und illegalen Waffenhandelsbanden gibt. Aus diesem Grund hat die brasilianische Militärpolizei mit 15 gepanzerten Fahrzeugen, Helikoptern und um die 1180 Militärpolizisten schon vor drei Monaten angefangen dort „aufzuräumen“, und das alles nur zur Sicherheit der Fußball WM Fans. (clw)